Wie funktioniert das eigentlich?
Die Seele
Wie kann ich mit "Toten" sprechen? Wie kann das möglich sein? Wie geht das überhaupt? - Alles gute und berechtigte Fragen, wie ich finde.
In meiner Erfahrung und Wahrnehmung sind wir nicht Körper, die eine Seele haben, sondern eine Seele, die sich einen Körper ausgesucht hat. Unsere Seele war schon vor unserer Geburt da und lebt nach unserem physischen Tod weiter.
Dies wird durch den Energieerhaltungssatz unterstützt, der besagt, dass Energie weder erzeugt, noch vernichtet werden kann. Energie kann nur die Form ändern.
Der Tod ist lediglich der Übergang der Seele. Sie verlässt den irdischen Körper und kehrt zurück in die Geistige Welt. Die Geistige Welt ist nicht irgendwo im Himmel oder sonst wo weit weg (weswegen ich das Wort Jenseits nicht sonderlich mag), sondern hier - bei uns. Es ist eine parallele Dimension. Sie ist nicht materiell und daher nicht "greifbar", was uns das Vorstellen eventuell etwas erschwert.
Wir alle haben bzw. sind eine Seele. Wir, die hier auf der Welt inkarniert sind, haben derzeit einen physischen Körper. Unsere Lieben in der Geistigen Welt haben diesen Körper abgestreift wie ein altes Kleidungsstück.
Ihre Persönlichkeit, ihre Eigenschaften, ihr Charakter - all das lebt weiter. Der Körper ist lediglich eine Hülle.
Die
Medialität
Kann das jeder? - Jein.
Jeder von uns hat eine gewisse Medialität und ist bis zu einem gewissen Punkt ein Medium. Wir alle haben unsere Intuition, ein Bauchgefühl, den siebten Sinn.
Wir alle kennen sicherlich Situationen, in denen wir z.B. mit dem Auto unterwegs sind und ein "komisches Gefühl" haben, dass der da vorne einfach reinzieht, wir bremsen lieber etwas ab - und tatsächlich, als hätten wir's geahnt, wechselt dieser andere Autofahrer vor uns die Spur. Oder wir haben ein gutes Bauchgefühl bei einem Jobangebot oder aber wir gehen immer genau den gleichen Weg, nur an jenem Tag wollten wir links abbiegen und trafen so eine alte Schulfreundin, die wir seit Jahren nicht gesehen hatten... die Liste der Beispiele ist lang.
Die Intuition haben wir alle, wir haben bloß vielleicht verlernt auf sie zu hören oder aber unser Kopf ist oft lauter.
Wir können alle mit unseren Lieben in der Geistigen Welt sprechen und auch um Zeichen bitten.
Während einer Meditation verbinden wir uns mit unserem höheren Selbst, unserem Inneren, unserer Seele - es gibt viele Namen. Wir bringen unsere Gedanken zur Ruhe und konzentrieren uns auf uns selbst.
Die
Hellsinne
Als Medium habe ich sechs Hellsinne:
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Hellsehen
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Hellhören
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Hellfühlen
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Hellriechen
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Hellschmecken
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Hellwissen
Beim Hellsehen z.B. zeigt mir der "communicator" Erinnerungen, Gegenstände, Umgebungen vor meinem inneren Auge. Ich sehe also nicht unbedingt die Person, so wie sie hier bei uns ausgesehen hat, obwohl auch das möglich ist. Ihr könnt euch das so ähnlich wie eine Erinnerung vorstellen: wenn ihr die Augen schließt, seht ihr vielleicht auch die Küche eurer Oma haargenau vor euch, wie die Schränke aussahen, wo der Tisch stand, welche Gardinen am Fenster hingen... so ähnlich ist es für mich mit dem Hellsehen, nur dass es eben nicht meine Erinnerungen sind.
Das Hellschmecken kann ich anhand einer Zitrone gut erklären. Stell dir vor, du schneidest eine saftige Zitrone in zwei Hälften und nimmst die eine Hälfte in die Hand, um an ihr zu riechen. Du drückst die Zitronenhälfte zusammen und siehst, wie sich der Saft sammelt. Du überlegst nun, in die Zitrone zu beißen... auch wenn keine Zitrone weit und breit in deiner Nähe ist, wirst du vermutlich dein Gesicht zusammengezogen haben, wenn die Vorstellung bildlich genug war. Auch wenn ich also während der Sitzung keinen Kaffee trinke, so kann mir die Person den Kaffeegeschmack auf meine Zunge geben, wenn das für sie wichtig ist und du sie damit identifizierst. Ich kann dann schmecken, ob sie den Kaffee schwarz oder mit Milch getrunken hat, heiß oder lauwarm...
Die anderen Hellsinne funktionieren analog. Welche Hellsinne ich in der Sitzung verwende, entscheide nicht ich, sondern der "communicator". Er kann auf alle Hellsinne zugreifen.
FAQ
Wie läuft unsere Sitzung ab?
Solltest du vorab noch Fragen haben, so beantworte ich diese selbstverständlich zu Beginn unserer Sitzung. Ich benötige von dir keinerlei Informationen. Ich werde dich darauf hinweisen, dass du mir bitte nur mit "Ja", "Nein" und "Ich weiß es nicht" antwortest. Anschließend verbinde ich mich mit der Geistigen Welt.
Ich fange an, dir die Person zu beschreiben, die bei mir ist. Ich erkenne meist den Beziehungsstatus, aber bitte bleib hier offen. Wenn deine Oma wie eine Mutter zu dir war, kann sie sich für mich durchaus wie eine Mutter anfühlen.
Ich lasse deine Verstorbenen erzählen und anhand dieser Erzählungen erkennst du dann deine Menschen. Sie beschreiben sich anhand ihrer Persönlichkeit (humorvoll, ehrgeizig, gesellig usw.) ebenso wie anhand ihres Berufes, ihrer Hobbys, Krankheiten oder Ähnliches. Ich habe darauf keinen Einfluss. Es ist jedoch so, dass sie sich natürlich so präsentieren, wie du sie gut erkennst.
Ich gebe dem "communicator" eine Stimme, so dass er seine Geschichte erzählen kann und für dich die Erinnerungen geweckt werden, du ihn bei dir weißt und vielleicht sogar spürst.
Was kann ich von der Sitzung nicht erwarten?
Ich mache weder Vorhersagen, noch gebe ich Ratschläge (medizinischer, juristischer oder sonstiger Natur).
Sollte der "communicator" dir einen Rat geben oder seine Meinung mit dir teilen, so gebe ich dir das natürlich weiter, werde jedoch darauf hinweisen, dass es lediglich seine Meinung ist. Es ist dein Leben, deine Entscheidung und deine Verantwortung.
Nur weil unsere Familie und Freunde nun in der Geistigen Welt sind, sind sie nicht erleuchtet. Sie teilen lediglich ihre Ansichten wie es hier auch gemacht haben, weil du ihnen wichtig bist und sie es gut mit dir meinen. Ob du darauf hörst oder nicht bleibt dir überlassen.
Kann ich mir wünschen, von wem ich hören möchte?
Du darfst dir natürlich wünschen, von jemand Bestimmten in der Geistigen Welt zu hören. Du kannst dieser Person auch, sobald du unseren Termin gebucht hast, davon erzählen und ihn bitten, vorbeizukommen. Ich würde sagen, zu 80% funktioniert das auch - garantieren kann ich es nicht. Ich bin lediglich das Medium, quasi euer Telefonhörer und wer dich anruft, entscheide nicht ich. Wenn du dich z.B. gerade selbstständig machst und unbedingt von deiner Schwester hören möchtest, weil sie dir so fehlt, dein Vater aber jahrelang selbstständig war und dir jede Menge gute Tipps geben möchte, dann kann es gut sein, dass eben dein Vater kommt.
Die Geistige Welt entscheidet und es ist auch immer genau richtig so, auch wenn wir es uns in dem Moment vielleicht anders vorstellen.
Muss ich mit jemandem Kontakt haben, von dem ich nicht hören möchte?
Nein, das musst du nicht. Sollte ein Mensch zu unserem Kontakt kommen, von dem du auf keinen Fall hören möchtest und mit dem du dich unwohl fühlst, dann bitten wir diese Person zu gehen. Das kann passieren, weil sich die Person mittlerweile ihrer Taten bewusst ist, diese bereut und sich entschuldigen möchte. Wenn du dafür aber noch nicht bereit bist, dann ist das völlig in Ordnung.
Wir bitten dann jemand anderen zu uns.
Was ist, wenn ich die Person nicht erkenne?
Das sollte eigentlich nicht passieren. Warum sollte jemand zu unserem Kontakt kommen, den du nicht kennst? Sollte es dennoch passieren und du erkennst die Person nach sieben Minuten nicht, so bekommst du selbstverständlich dein Geld zurück.
Was allerdings oft passiert, ist dass zwei Personen zu dem Kontakt kommen. Mein Vater ist z.B. liebend gern Fahrrad gefahren, mein Opa war sehr groß. Wenn also ein Medium zu mir sagt: "Es ist ein Mann bei mir, der gern Rad fährt und sehr groß ist", so weiß ich sofort, dass Papa und Opa wieder mal zusammen da sind.
In diesem Fall brauche ich eventuell einen Hinweis von dir.
Worauf muss ich als Sitter achten?
Du als Sitter/Empfänger musst eigentlich nur darauf achten, mir nur mit "Ja", "Nein" oder "Ich weiß es nicht" zu antworten. Alles andere wird als "feeding the medium" (das Medium füttern) bezeichnet.
Ich möchte dir die Beweise bringen, dass deine Lieben noch bei dir sind. Die Möglichkeit würdest du mir (und deinem Verstorbenen) jedoch nehmen, wenn du von ihm erzählst. Lassen wir deine Familie und Freunde erzählen.
Woran erkenne ich ein gutes Medium?
Ein gutes Medium erkennst du natürlich zunächst an seiner Homepage. Wo hat es seine Ausbildung gemacht? Ich habe schon Webseiten deutscher Medien gesehen, auf denen stand, sie hätten die Ausbildung am Arthur Findlay College gemacht. Da das AFC nicht mehr ausbildet, ist dies eher unwahrscheinlich. Vermutlich haben sie - wie ich - an Kursen dort teilgenommen. Die Kurse sind toll und ich kann sie nur jedem wärmstens empfehlen, eine Ausbildung stellen sie jedoch nicht dar.
Bildet sich das Medium weiter? Das ist für mich immer ein gutes Zeichen. Wir lernen als Medium nie aus. Unsere Medialität entwickelt sich weiter. Wenn ein Medium sagt, es konnte von Kindheit an mit den Verstorbenen kommunizieren, so ist das sicherlich eine tolle Gabe, aber wenn die Gabe nicht geschult, geschliffen und verfeinert wird, dann bleibt die Qualität vermutlich mit der Zeit auf der Strecke.
Stellt das Medium dir fragen, sprich "fischt" es nach Informationen von dir? Ein Medium sollte dir keine Fragen stellen. Wenn es eine Information nicht versteht, fragt es beim "communicator" nach. Selbstverständlich wird es passieren, dass du dem Medium mal mit einem "Nein" auf eine Information antwortest. Das heißt nicht, dass das Medium schlecht ist. Es hat einfach nur in dem Moment ein Detail falsch verstanden. Wie es jedoch damit umgeht, ist die nächste Frage. Geht es über dein "Nein" hinweg und beginnt mit einem völlig neuen Thema oder bleibt es bei der Information und versucht diese nun richtig zu verstehen?
Lässt das Medium den "communicator" erzählen? Das merkst du daran, dass dein Verstorbener bei einem Thema bleibt und nicht von Thema zu Thema springt. Dein Mensch ist zu gekommen, um dir von sich zu erzählen und er weiß am Besten, was du heute brauchst.
Ist das Medium präzise? Viele Medien werfen einen Monat in den Raum. Nun gibt es nur zwölf Monate im Jahr und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass entweder du oder aber der "communicator" irgendein Lebensereignis im Juni hatten. Das ist in meinen Augen kein Beweis. Wenn, dann sollte es schon das Datum sein und möglichst auch, um welches Ereignis es sich handelt.
Bietet dir das Medium eine Erstattung deines Geld an, solltest du den "communicator" nicht innerhalb weniger Minuten erkennen? Die meisten Medien bieten dies von sich aus an.